


Mehr durch weniger – das ist in drei Worten die Schlüsselbotschaft: Damit in einer Welt mit begrenzter Verfügbarkeit von Rohstoffen und Energie mehr Menschen nachhaltig besser leben können, sind Maschinen und Methoden gefragt, deren Einsatz hilft, Energie besser zu nutzen und Ressourcen zu sparen. Im weltweiten Ideenwettlauf belegt Deutschland mit einem «innovativen Produktmix» eine Führungsposition, wie der international gefragte Unternehmensberater Roland Berger kürzlich in einem Interview bestätigte. Entwicklungen aus Deutschland würden «ideal den wachsenden Bedarf der Schwellenländer» bedienen. Davon profitiert nicht nur die heimische Wirtschaft, sondern auch die Umwelt, wie die Beispiele auf diesen Seiten zeigen. Dass dies nötiger ist denn je, hat nicht zuletzt der – wie erwartet – ergebnisarme Klimagipfel im Dezember im südafrikanischen Durban bestätigt.
(...)
Der politisch geförderte Export dieser Technologien würde auch Schwellenländern wie China und Indien helfen, ihre derzeit noch steil ansteigenden Emissionen demnächst zu wirksam zu begrenzen. Und wenn dann die notorischen chinesischen Technikplagiatoren soweit sind, Innovationen „made in Germany“ selber nachzubauen – was durchaus im Sinne des Klimaschutzes wäre – sind die hiesigen Ingenieure wahrscheinlich schon wieder einen Schritt weiter und präsentieren die nächste Generation noch effizienterer Anlagen. Nicht zuletzt zum wirtschaftlichen Nutzen Deutschlands.
(komplett nachzulesen hier oder in National Geographic, Februar 2012)
Interview zum Thema „humanoide Roboter“
mit Prof. Rolf Pfeifer, Zürich (komplett nachzulesen hier oder in National Geographic, September 2011)
«So etwas wie Gefühle
kann man programmieren.»

Herr Professor Pfeifer, würden Sie sich von einem Roboter umsorgen lassen?
Auf jeden Fall! Ich war vor etwa zehn Jahren an einer Firma beteiligt, die den „Digital Butler James“ als Produkt verkaufte. Die Idee war damals aber verfrüht,
die Firma gibt es nicht mehr.
Damals. Und heute?
Die Frage ist, was wir als Roboter bezeichnen: Zählen auch fahrerlose Transportmittel dazu, wie sie in London, Paris oder Nürnberg schon im Einsatz
sind? Immer mehr Geräte erleichtern uns das Leben. Einige könnte man durchaus Roboter nennen. Das setzt sich fort, ohne dass wir es merken.
Bleiben wir bei den menschenähnlichen Robotern.
Was macht ihre Entwicklung so schwierig?
Nehmen wir nur einmal die menschliche Haut – ein Wunderwerk mit hochempfindlichen Sensoren für Druck, Temperatur und Schmerz auf den Fingerbeeren. Wasserdicht und selbstheilend. Der Haut verdanken wir es, dass wir ein kaltes Bierglas richtig fühlen können. Um es in die Hand zu nehmen, müssen wir nicht einmal die Form genau kennen. Wir schließen einfach die Hand und die Finger mit einer gewissen Kraft drum herum. Das Gewebe auf
den Fingerbeeren passt sich automatisch – ohne Steuerung vom Gehirn – der Form des Glases an. Was die Haut leistet, wird Ihnen erst bewusst wenn
Sie versuchen, mit Fingerhüten an allen Fingern ein Glas zu ergreifen. Etwas, das Ähnliches kann wie die Haut, gibt es bei Robotern bisher nicht.
Warum überwiegt bei uns – anders als etwa in Japan – die Ablehnung androider Roboter?
Möglicherweise, weil ein falsches Bild vermittelt wird: „Androider Roboter ersetzt Mensch; Mensch, der sich von einem Roboter pflegen lassen muss,
wird einsamer“. Es geht aber darum, einem Menschen mit Hilfe von Technik möglichst lange möglichst viel Autonomie zu geben. Das muss überhaupt
nicht schreckerregend sein. Nehmen wir an, Sie haben sich das Knie verletzt und können keine Treppen steigen. Was tun Sie lieber? Sich von einer
Person hinauftragen lassen? Oder den Lift nehmen? Auch der Aufzug ist eine Art Roboter.
Das gute Beispiel – Serie zur Nachhaltigkeit
Teil 1: Städtische Mobilität in Bremen
Unsere Welt kann nur dann dauerhaft lebenswert bleiben, wenn wir uns am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren. In dieser Serie stellen wir Menschen vor, die ökologisch, ökonomisch oder sozial nachhaltig handeln. Pioniere mit wegweisenden Ideen. Zum Auftakt: Reinhard Loske und sein Modell für den städtischen Nahverkehr in Bremen.
Bremens Umweltsenator Reinhard Loske:
Der grüne Roland

Die „Liebe zur Kreatur“ hat sicher ihren Anteil daran, dass sich Reinhard Loske für einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt einsetzt. Denn dazu, sagt er, sei er erzogen worden. Gewiss ist es auch die Mentalität seiner Heimat, die ihn befähigt, unbeirrt für das einzutreten, was er für richtig hält.
Der grüne Umweltsenator von Bremen wurde vor 52 Jahren in Lippstadt bei Paderborn geboren, dort, wo die Westfalen als besonders stur gelten. Daher lässt sich Loske auf seinem Weg, die Stadt rund um ihr Wahrzeichen, den furchtlosen Ritter Roland, zu einem Zukunftsmodell urbaner Mobilität zu entwickeln, auch nicht vom Murren autofreundlicher Wirtschaftsverbände ausbremsen. Da kontert er trocken: „Wer aus 35 Prozent Autoverkehr in Bremen 100 Prozent Verkehrspolitik herleitet, der irrt.“
Er selber fährt „drei Viertel des Jahres mit dem Rad“ ins Amt, „4,8 Kilometer, einfach“. Bei zu schlechtem Wetter nimmt er die Straßenbahn. Dienstlich lässt er sich allerdings chauffieren, „sonst sind die Termine nicht zu schaffen“. Den „CO2-Ausstoß von 138 Gramm pro Kilometer“ – solche Daten hat er parat – unterbietet dennoch keiner seiner Senatskollegen. Loske lebt vor, was Bremen – zum Teil schon vor seiner Amtszeit – europaweit Anerkennung eingebracht hat.
Lesen Sie die ganze Geschichte NATIONAL GEOGRAPHIC 5/2011
Die Erde hat ein Problem:
Sieben Milliarden Menschen!
Lesen Sie dazu mein Interview mit dem Sozialpsychologen Harald Welzer in NATIONAL GEOGRAPHIC 1/2011 (Auszüge unten) und hören Sie hier, was ich dazu dem Radiosender „Radioeins RBB“ erzählt habe.

Harald Welzer (Foto: Heike Ollertz)
«Jeder kann etwas tun.»
Harald Welzer, 52, Sozialpsychologe am Kulturwissenschaftlichen Institut der
Universität Essen, hat mit seinen Büchern „Klimakriege – wofür im 21. Jahrhundert
getötet wird“ und „Das Ende der Welt, wie
wir sie kannten“ Furore gemacht. Die Aussicht auf den nahenden Kollaps unserer
Gesellschaft sei aber kein Grund zu resignieren...
Interview: Jürgen Nakott
Herr Prof. Welzer, bald leben mehr als sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Weil bei uns die Bevölkerung schrumpft, in Asien und besonders in Afrika aber rasch wächst (siehe Seite XXX), steigt der Druck auf Europas Grenzen. Trotzdem lehnen führende Politiker Einwanderung entweder völlig ab oder wollen nur „nützliche“ Einwanderer akzeptieren. Wie lange kann das gutgehen?
Es ist schon überraschend, dass Politiker angesichts der offensichtlichen globalen Entwicklung immer noch diesen Populismus bedienen. Das Argument, die Migranten aus Afrika würden uns wegen
ihrer geringen Qualifizierung künftig auf der Tasche liegen würden, ist nur vorgeschoben. Tatsache ist doch, dass die Menschen, die jetzt an
Europas Küsten landen, zu einer hochinteressanten Gruppe gehören.
In welcher Hinsicht?
Es sind eben nicht die ungebildeten Armen, die da kommen. Es sind die Eliten ihrer Länder, junge Frauen und Männer, die viel für ein besseres Leben zu investieren bereit sind. Motivierte, fähige Menschen, auf denen zuhause viele Hoffnungen ruhen. Es ist eine kurzsichtige Strategie, sie nicht zu uns zu lassen.
(...)
Sind Sie eigentlich schon Mitglied bei den Collapsitarians?
Wer sind die?
Menschen, die davon überzeugt sind, der Kollaps unserer Zivilisation sei unvermeidlich. Erst wenn sich die Zahl der Menschen deutlich reduziert habe, könnten die Überlebenden neu anfangen. Und darauf sollte man sich jetzt schon vorbereiten.
Diese Einstellung ist mir zu billig. Das scheint mir vor allem ein bequemer Vorwand dafür zu sein, weitermachen zu können wie bisher.
(...)
Wir könnten, wenn wir wollten, sagen Sie jetzt. Früher schrieben Sie, «niemand kann Richtung und Tempo eines fahrenden Zuges ändern, indem er im Inneren der Waggons gegen die Fahrtrichtung läuft». Warum sehen Sie das heute anders?
Ich habe mich sozusagen selber konvertiert. Jeder kann etwas verändern, und er sollte es versuchen. Zwar wird niemand die Welt retten, wenn er mit der Bahn fährt, statt das Flugzeug zu nehmen; wenn er auf Rindfleisch verzichtet, dessen Produktion so viele Treibhausgase verursacht; wenn er mit der Tasse zum Kaffeeautomaten geht, anstatt einen Coffee-to-Go im Wegwerfbecher mit Plastikdeckel zu kaufen. Aber wir können versuchen, uns selber weniger schuldig zu machen. Und: Man fühlt sich richtig gut dabei!
(...)
Der britische Philosoph John Gray schreibt in seinem Buch „Von Menschen und anderen Tieren – Abschied vom Humanismus“: «Wir Menschen können die Welt nicht retten. Das ist kein Grund zu verzweifeln. Sie muß nicht gerettet werden.» Wäre es so schlimm, wenn es zum Kollaps käme?
Der Erde mag es ja egal sein, ob es Menschen darauf gibt, aber uns kann es nicht egal sein. Ich lebe gern, und ich möchte meinem 16jährigen Sohn eine lebenswerte Welt hinterlassen. Da mögen noch so viele Klimakonferenzen scheitern: Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, sich nicht selber schuldig zu machen.
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In
NATIONAL
GEOGRAPHIC
12/2010

Vier Flusspferde liegen bräsig auf einer Sandbank im Mara. Ihre breiten Köpfe sind flussaufwärts gerichtet. Es sieht beinahe so aus, als würden sie nur auf den Beginn des Spektakels warten, das sich etwa 80 Schritt entfernt an einer Furt zwischen den Steilufern anbahnt. Auf unserer Seite des Flusses im Süden Kenias drängen sich seit 20 Minuten einige tausend Gnus, Schädel an Schädel, Horn an Horn. Es ist früh am Morgen, es ist kalt, und der Atemdunst der Tiere leuchtet im Gegenlicht der tief stehenden Sonne. Dann schieben sich aus der Masse brauner Leiber die Zebras nach vorn. Meistens sind sie es, die das Signal zum Aufbruch geben.
Im Wildschutzgebiet Masai Mara ist Mitte September die Savanne weitgehend abgegrast, die großen Herden werden unruhig. Ihr Instinkt befiehlt ihnen, dem Regen hinterherzuziehen, südwärts in die Serengeti und hinab auf die satten Weiden am Ngorongoro-Krater. Dort bringen sie zwischen Dezember und April ihre Jungen zur Welt, ehe sie sich wenige Monate später erneut auf den viele hundert Kilometer langen Rückmarsch nach Kenia machen.
Johannes Krause: Spurensucher im Erbgut
Interview: Jürgen Nakott (NATIONAL GEOGRAPHIC, August 2010)

Der Evolutionsgenetiker Johannes Krause – oben, mit dem Schädel eines Homo erectus aus Asien – ist einer der jüngsten Professoren Deutschlands. Der 30-Jährige wechselt am 1. August vom Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie (MPI-EVA) an die Universität Tübingen. Krause identifizierte durch genetische Untersuchungen am Fingerknochen eines kleinen Mädchens („X-Woman“) eine bislang unbekannte Menschenform, die vor 30000 bis 50000 Jahren im Altai-Gebirge im Süden Russlands lebte – zur Zeit der Neandertaler und parallel zu den ersten modernen Menschen unserer Art. Der bisher namenlose Altai-Mensch muss Afrika vor rund einer Million Jahren verlassen haben. Wann er ausstarb, ist nicht bekannt, aber die Funde geben in Sibirien Spekulationen über den sagenhaften Yeti neuen Auftrieb.
Herr Krause, es fällt etwas auf, wenn man neuere Stammbäume zur Evolution des Menschen anschaut: Früher zeichneten die Forscher Verbindungslinien zwischen den Menschenarten, um anzudeuten, welche sich wann aus welcher entwickelt haben könnte. Diese Linien lässt man neuerdings weg. Warum?
Jeder Einzelfund eines Vor- und Frühmenschen ist ja nur eine Augenblicks-aufnahme aus unserer Evolution. Es gibt über eine Zeitspanne von mehr als sechs Millionen Jahren und für ein riesiges Gebiet – Afrika, Asien, Europa – kaum ein paar Dutzend einigermaßen komplette Fossilien. Dazwischen klaffen oft Lücken von mehreren hunderttausend Jahren. Man bekommt immer nur Mosaiksteinchen, kein zusammenhängendes Bild. Das macht es schwer, einen klassischen Stammbaum zu zeichnen. Zumal sich einige Funde jüngerer Zeit auch nicht klar einordnen lassen. Wo passt etwa der Homo floresiensis hin, der Zwergmensch aus Indonesien, der vielleicht noch vor 12000 Jahren gelebt hat?
Was macht denn diese Einordnung so schwierig?
Also ich denke manchmal, würde man einem klassischen Anthropologen, der noch nie einen menschlichen Schädel gesehen hat, den Schädel eines Australiers, eines Europäer und eines Afrikaners in die Hand geben, würde er vermutlich drei verschiedene Arten daraus machen. Denn es gibt ja nun mal morphologische Unterschiede. Die starken Brauenwülste bei australischen Ureinwohnern etwa, woraus ein Anthropologe schließen könnte, sie gehörten nicht der gleichen Art an wie wir mit unseren zarteren Knochen. Dabei wissen wir ja, anhand genetischer Daten, aus der Analyse des Erbgutmoleküls DNA, dass wir alle sehr eng miteinander verwandt sind und zur selben Art gehören.
(das ganze Interview lesen Sie hier)
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Sind wir allein im All?
Januar 2010
Ist unsere Erde einzigartig? Ist der Mensch allein in der Milchstraße? Drei Jahre lang suchte - und fand - das Weltraumteleskop „Corot“ extrasolare Planeten, Welten, die um ferne Sterne kreisen.
Unter den erdähnlichen Planeten sucht man nach Anzeichen für Leben. Auf deutscher Seite ist
das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)beteiligt, Projektleiterin am Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof ist die Astrophysikerin Heike Rauer (oben). Interviewauszug:
Frau Professor Rauer, irdische Astronomen haben bisher 405 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt...
...und es werden jede Woche neue gemeldet.
Wie viele darunter gleichen der Erde?
Kommt darauf an, was Sie darunter verstehen. Einen Zwilling der Erde, der um einen Stern wie die Sonne kreist und auf dem Leute sitzen, die miteinander reden, so etwas haben wir noch nicht gefunden. Wohl aber Gesteinsplaneten erdähnlicher Größe, bisher sieben mit weniger als fünf Erdmassen.
....
Angenommen, das Problem ist gelöst und wir weisen eine Atmosphäre nach, die Leben möglich machen würde. Könnten wir dann sagen, ob wirklich Leben da ist?
Ein deutlicher Hinweis wäre es, wenn wir Ozon finden. Ozon ist eine Form von Sauerstoff, und dieser wird von Lebewesen erzeugt. Auf der Erde hat erst das Leben eine Sauerstoffatmosphäre geschaffen. Neue Lebensformen veränderten die Atmosphäre so, dass viele der ersten Lebewesen ausstarben. Auch Methan könnte auf Leben hinweisen, denn Organismen erzeugen Methan, denken Sie an unsere Kühe. Es kann aber auch aus dem Planeteninneren kommen. Eine gute Biosignatur wäre der gemeinsame Nachweis dieser Moleküle, ähnlich wie sie auf der heutigen Erde vorkommen.
...
Wir haben bisher nur von Leben gesprochen, wie wir es kennen. Muss es Wasser sein? Wie steht es mit Ammoniak als Lösungsmittel, mit flüssigem Stickstoff oder Kohlenwasserstoff?
Sicher sind auch andere Stoffwechselsysteme denkbar. Aber je weiter wir uns von der Suche nach Leben, wie wir es kennen, entfernen, desto größer werden die Unsicherheiten.
Wir suchen also nur nach dem, was wir kennen?
Wir können nur nach dem suchen, was wir kennen. Wie sollten wir erkennen, was wir nicht kennen?
Andere Dinge mögen Sie sich gar nicht vorstellen: Leben auf Siliziumbasis zum Beispiel.
Da kommt man von der Science zur Science-Fiction. Als Forscher muss ich davon ausgehen, was ich überprüfen kann. Vorstellen kann man sich viel. Es wird schon schwierig genug sein, Leben nachzuweisen, wie wir es auf der Erde kennen.
Das ganze Interview lesen Sie hier, unter NATIONAL GEOGRAPHIC, Januar 2010
Der Plan D – Sonnenstrom aus der Sahara
Text: Jürgen Nakott (NATIONAL GEOGRAPHIC, September 2009)
Über die Zweifel der Klimaforscher, den globalen Temperaturanstieg noch
kontrollieren zu können (Mai 2009). Das Interview mit Prof. Joachim Schellnhuber,
dem Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, steht unter
www.nationalgeographic.de/energie
Umwelt/Trinkwasser:
DIE NEBELFÄNGER VON LIMA (Dezember 2007)
Sauberes Wasser ist für viele Menschen ein knappes und kostbares Gut. Mit neuen Ideen helfen Forscher, die Not zu lindern. In vielen Regionen erleben Wissenschaftler, dass die Einheimischen nur auf die notwendige Hilfe zur Selbsthilfe gewartet haben. Dann legen sie selber los.
http://www.nationalgeographic.de/php/society/gef/gef_projekte3.htm
Energie:
GRÜNE TRÄUME
Mais und Soja, Zuckerrohr und Raps - rapide und weltweit wachsen die Flächen, auf denen Pflanzen zur Energiegewinnung angebaut werden. Gleichzeitig werden für nachwachsende Rohstoffe ganze Regenwälder abgeholzt. Biosprit könnte gut für die Welt sein - aber nicht um jeden Preis...
http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2007/10/topstory3.htm
Hirnforschung:
Das Gehirn weiss wenig von der Wirklichkeit
Interview mit Prof. Gerhard Roth, Doktor der Philosophie und der Biologie, Direktor des Instituts für Hirnforschung in Bremen und Gründungsrektor des Hanse-Wissenschaftskollegs der Länder Bremen und Niedersachsen.
www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/173151.html
Ökologie:
Der neue Deutsche Wald
Renaissance der Laubbäume. Draußen sind die Blätter gefallen, an den Schreibtischen keimt Hoffnung: Forstwissenschaftler und Ökologen haben Konzepte entworfen, wie die Folgen von Luftverschmutzung und Treibhauseffekt aufgefangen werden könnten - mit der Natur, nicht gegen sie. Eichen und Buchen kehren zurück.
www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=203688
Ökologie II:
Die Neue Gaia-Hypothese
Zum ersten Mal seit vier Millionen Jahren vermehren sich die Menschen langsamer. Weil die Umweltverhältnisse sie bremsen? Wehrt sich die Erde? Die 30 Jahre alte Gaia-Debatte lebt wieder auf.
www.wissenschaft.de/sixcms/detail.php?id=173207
Grüne Gentechnik:
Medizin vom Acker
In Sachsen-Anhalt, auf dem fruchtbarsten Boden Deutschlands, keimt die Hoffnung, auf neuen Wegen Impfstoffe gegen einige der großen Menschheitsplagen zu produzieren: Kartoffeln gegen Cholera, Soja gegen Salmonellen, Tomaten gegen Tollwut.
www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2002/02/topstory2a.htm
Lebensmitteltechnologie:
Die Not mit der Nahrung
Mehr als 100 000 Menschen müssen in Deutschland pro Jahr wegen einer Infektion durch Keime auf und in Lebensmitteln ins Krankenhaus; je nach Art des krank machenden Erregers entwickeln sich bei bis zu zehn Prozent der Infizierten ernsthafte Komplikationen.
Text: Jennifer Ackerman/Jürgen Nakott
www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2002/05/topstory1.htm
Eine Auswahl älterer Themen:
Über die Möglichkeiten des Gen-Dopings im Sport, geschrieben zu den Olympischen Spielen 2000 (Ausgabe September), aber aktueller denn je; mehr gibt es hier.
„Wir steuern auf große Katastrophen zu“
Ein Interview mit dem Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt („Die Physiker“) über die Verantwortung des Wissenschaftlers für seine Erkenntnisse (zum 50. Jahrestag der Entdeckung der Kernspaltung). Nachzulesen in:
Dürrenmatt, Dramaturgie des Denkens,
Bd 4 (Gespräche 1988 – 1990); Diogenes-Verlag, 1996
Der optimierte Mensch
In:
Ethik und Biologie
Leseheft Ethik - Werte und Normen - Philosophie
2., überarbeitete Auflage, Jahrgangsstufen 11 - 13
Zusammengestellt und für den Unterricht bearbeitet von
Lothar Bade und Manfred Pöpperl
unter Mitwirkung der Herausgeber
Ernst Klett Schulbuchverlag, Stuttgart, Leipzig 1999
Embryonen sind nicht mehr tabu
Die biomedizinische Forschung eröffnet neue Möglichkeiten, Erbkrankheiten zu heilen - vorausgesetzt, man wirft Tabus über Bord.
In: Bild der Wissenschaft. - Juni 1999, S. 40-41
HANS SPEMANN
Der Lebenslauf des deutschen Entwicklungsbiologen (1869 - 1941)
und Nobelpreisträgers von 1935. In:
Große Stuttgarter, DVA, 1996, S. 195-201